Tuesday, 24. june 2008 2 24 /06 /Juni /2008 23:49

Ich weiß, dass es geht.
Habe an eigenem Leibe erfahren, was es heißt,
einen Menschen über das Internet kennen und auch lieben zu lernen.
Ich habe meine beste Freundin über das Internet kennen gelernt.
Vor circa 3 Jahren schrieb sie mich bei Icq an.
Ich dachte mir nichts besonderes dabei und schrieb ihr zurück.
So ging es weiter. Tag für Tag ein bisschen mehr.
Es folgten Sms, Telefonate, ja sogar Webcamübertragungen.
Im November letzten Jahres stand unser erstes Treffen bevor.
Sie wollte mich über ein Wochenende besuchen.
Der besagte Tag stand bevor und ich war nervös wie noch nie.
War dies wirklich die richtige Entscheidung?
Konnte man tatsächlich solch eine enge Beziehung zueinander aufbauen,
ohne sich auch nur einmal wirklich gesehen zu haben?
Zweifel überkamen mich. Doch schon bald merkte ich,
dass diese total überflüssig waren.
Mich mit ihr zu treffen war wohl eine der besten Entscheidungen meines Lebens.
Auch wenn es mich erst ein wenig Überwindung gekostet hat,
ich würde es immer wieder tun!
Dieses besagte Wochenende hat mir noch einmal richtig deutlich gemacht,
wie viel sie mir eigentlich bedeutet und wie schön es ist,
eine so gute Freundin zu haben!
Aber wie das nun mal so ist, verging die Zeit wie im Fluge
und der Abschied ließ nicht lange auf sich warten.
Sie stieg in den Zug und ich musste mich stark zusammenreißen nicht loszuweinen.
Zu sehr hatte ich mich über die 3 Tage an ihre Gegenwart gewöhnt.
Unser zweites Treffen fand im Mai diesen Jahres statt.
Dieses Mal waren es 5 wundervolle Tage.
Der Abschied viel mir auch dieses Mal wieder schwer.
Wenn nicht sogar noch ein wenig schwerer als der erste.
Ich genoss die Zeit so sehr mit ihr.
Noch einmal trafen wir uns vor kurzem auf einem Konzert.
Und ich weiß, dass es noch lange nicht unser letztes Treffen war. 
Nächsten Monat werde ich über ihren Geburtstag das erste Mal zu ihr fahren.
Ich bin jetzt schon ein wenig nervös.
Wahrscheinlich wieder total unnötig,
da wir wie die letzten Male eine schöne Zeit zusammen verbringen werden.
Da bin ich mir ganz sicher.
Unsere Freundschaft ist etwas ganz besonderes, das weiß ich.
Ich will sie nie mehr missen müssen und gebe alles dafür,
dass es nie so weit kommen wird.
Sie ist zu einem Teil meines Lebens geworden
und hat einen Platz tief in meinem Herzen eingenommen.
Auch wenn diese Entfernung zwischen uns steht
und vielleicht auch immer zwischen uns stehen wird,
sie wird uns nicht trennen.
Vielleicht trägt gerade diese Entfernung dazu bei,
dass unsere Freundschaft etwas ganz besonderes ist?!
Eines steht jedenfalls fest,
ich werde alles für diese Freundschaft tun und hoffe,
dass sie noch lange hält!




Ich bin da, wenn du willst
Ganz egal wo du bist x3
von error91 - veröffentlicht in: Freundschaft
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Thursday, 19. june 2008 4 19 /06 /Juni /2008 17:44


Ein Thema, über das ich in letzter Zeit oft nachdenke.
Freunde... der eine hat mehr, der andere weniger.
Der ein oder andere vielleicht auch gar keine?!
Jeder wünscht sich einen guten Freund, da bin ich mir ziemlich sicher.
Denn alleine sein ist für mich eines der schlimmsten Dinge.
Für mich jedenfalls hat Freundschaft eine ganz große Bedeutung.


Früher hatte ich viele Freunde.
Im Kindergarten, wie auch in der Grundschule.

Ab der ersten Klasse hatte ich einen besonders guten Freund.
Wir gingen in dieselbe Klasse.
Er wohnte nur ein Dorf von mir entfernt.
Wir trafen uns sooft es ging.
Fast jeden Nachmittag.
Es war wirklich eine tolle Zeit.
Wir hatten immer viel Spaß zusammen.
Kamen auf die verrücktesten Ideen.
Doch dann, mit dem Ende der Grundschule,
ging auch unsere Freundschaft zu ende.
Und ich weiß bis heute nicht warum! =(
Wir gingen doch weiterhin in dieselbe Klasse.
Doch jeder baute sich seinen eigenen,
neuen Freundeskreis auf.
In dem seinen hatte ich kein Platz mehr.
Er in dem meinen auch nicht mehr?
Ich weiß es nicht genau.
Ich habe wohl genau wie er dazu beigetragen,
dass es "uns" nicht mehr gab.
Trotzdem weiß ich nicht warum.

Ich baute mir also meinen neuen Freundeskreis auf.
Eine reine Mädchenclique.
Außer mir noch drei andere Mädchen.
Es war ungefähr in der 6. Klasse.
Wir waren wie Pech und Schwefel.
Fast jeden Tag unternahmen wir etwas zusammen.
Auch in der Schule hingen wir nur aufeinander.
Es schien alles so perfekt... bis zu dem Tag,
an dem sie mich einfach fallen ließen
und gegen ein anderes Mädchen eintauschten.
Wie einen nutzlosen Gegenstand.
Diese Zeit war alles andere als leicht für mich.
Ich hatte mich so sehr an sie gewöhnt.
Hatte sie wirklich lieb gewonnen.
Sie gehörten einfach zu meinem Leben.
Aber plötzlich waren sie nicht mehr da.
Oder besser gesagt, ich war nicht mehr bei ihnen.
Weil sie einfach keinen Platz mehr für mich hatten.

Ich kam mir ziemlich nutzlos vor und war eine Zeit lang sehr alleine.
Doch schon kurz darauf rappelte ich mich wieder auf
und beschäftigte mich mit anderen Leuten aus der Klasse.
Mir fielen erstmals zwei Mädchen auf,
die ich vorher noch nie so richtig wahrgenommen hatte.
Ich redete mit ihnen.
Jeden Tag ein bisschen mehr.
Irgendwann saß ich in der Schule neben ihnen
und wir wurden richtig gute Freunde.
Doch auch das war mir wieder nicht gegönnt.
Die eine wurde mir plötzlich total fremd.
Sie erzählte mir nichts mehr und mit Schrecken musste ich feststellen,
dass sie sich aufgrund familiärer Probleme stark veränderte.
Immer wieder bot ich ihr meine Hilfe an, doch sie lehnte sie ab.
Stattdessen suchte sie sich Leute, die ihr nicht gut taten.
Sie fing an zu rauchen und zu trinken.
Sogar vor der Schule trank sie.
Ohne Alkohol kam sie gar nicht mehr klar.
Es gehörte zu ihrem Leben und sie brauchte es um glücklich zu sein.
Und das in einem Alter von 16! O.o
Irgendwann bekamen die Lehrer es mit
und sie verließ unsere Klasse und damit auch mich.
Ich versuchte noch einige Male mit ihr zu reden,
aber sie blockte mich total ab.
Wochen später bekam ich einen Brief ohne Absender.
Doch an der Adresse erkannte ich ihre Schrift erkennen.
Ich bin mir ziemlich sicher,
dieser Brief kann nur von ihr gewesen sein.
Es waren drei Seiten, Computergeschrieben.
Darin gab sie mir an allem die Schuld. Mir!
Das muss man sich mal vorstellen!
Ich hielt den Brief in der Hand und zitterte.
Es machte mich fertig diese Vorwürfe zu hören.
Denn ich war diejenige, die ihr helfen wollte!
Ich war diejenige, die sie vor den anderen verteidigte
und noch an sie glaubte!
Aber sie gab mir immer wieder zu verstehen,
dass sie das nicht wollte.
Bis sie dann schließlich ging.
Auf den Brief habe ich nicht reagiert.
Somit hatte ich auch sie verloren.

Die andere begleitete mich bis zur 10. Klasse.
Es war ein ewiges Auf und Ab mit ihr.
Mal hing sie an mir wie eine Klette
und erdrückte mich fast schon mit ihrer Anwesenheit,
mal kümmerte sie sich einen Scheiß um mich
und war lieber bei den anderen.
Keine wirklich gute Freundschaft, wie man merkt.
Aber ich war trotzdem froh darüber.
So war ich wenigstens nicht ganz alleine.

Zwischenzeitlich gab es da noch zwei andere Mädchen.
Wir waren ganz gut befreundet.
Die eine sehe ich seit dem Abschluss letzten Jahres leider nur noch selten.
Aber ich glaube wir hätten uns auch nicht mehr sonderlich viel zu sagen.
Ab und zu schreibt man sich noch bei Icq.
Nicht mehr und nicht weniger.
Es war schön mit ihr, das will ich gar nicht abstreiten.
Mit ihr war es gut so, wie es war.

Die andere geht noch immer mit mir in eine Klasse.
Allerdings haben wir uns auch auseinander gelebt.
Man soll es kaum glauben,
aber seit diesem Schuljahr verstehe ich mich wieder
mit einem Mädchen aus der 6. Klasse.
Mit einer, die mich damals einfach im Stich lies,
als ich in ihrer "Clique" war.
Wir sitzen heute nebeneinander.
Verstehen uns wirklich gut.
Und wenn ich gut schreibe, dann meine ich auch gut.
Anders als damals.
Es ist nicht das gleiche, das merke ich.
Wir sind jetzt viel ehrlicher und aufrichtiger zueinander.
Dass sie mich damals fallen gelassen hat,
habe ich ihr verziehen (oder aber auch einfach erfolgreich verdrängt?!)
Ich bin mir sicher, dass es dieses Mal nicht so enden wird.

Seit diesen vielen Enttäuschungen bin ich vorsichtiger geworden.
Ich habe das Gefühl,
dass ich nicht mehr so leicht auf Leute zugehen kann
und sie nicht mehr so leicht an mich heran lasse.
Das mag seine Vorteile, aber auch seine Nachteile haben.
Ich jedenfalls habe gelernt damit zu leben.

Der Junge jedenfalls geht immer noch auf meine Schule.
Allerdings ist er nun in meiner Parallelklasse.
Immer wenn ich ihn sehe, muss ich an früher denken.
Ich bedauere es bis heute, dass es so gekommen ist.



Meine beste Freundin habe ich aber durch das Internet kennengelernt.
Du bezweifelst, dass man gute Freunde durch das Internet finden
und eine wirklich gute Beziehung zueinander aufbauen kann?
Dann lass dir nächstes Mal von mir das Gegenteil beweisen ;)
von error91 - veröffentlicht in: Freundschaft
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Wednesday, 18. june 2008 3 18 /06 /Juni /2008 23:03

Herzlich Willkommen auf  bitter.illusion
Schön, dass du dich hierher verirrt hast :)
Wie man vielleicht merkt,
habe ich sowas hier noch nie gemacht^^
Also seid bitte nicht so streng mit mir ;P




 


Ich will diesen Blog nutzen um aufzuschreiben, 
was mich zur Zeit beschäftigt.
Vielleicht regts ja den/die ein oder andere(n)
auch zum Nachdenken an.
Über Kritik, sei es positive oder negative,
werde ich mich jedenfalls immer sehr freuen :)
Morgen werde ich mich dann mal an einem
sinnvollen Eintrag hier versuchen^^

von error91
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